Strombranche warnt vor sinkender Sicherheit der Stromversorgung
28. Januar 2026
Aargauer Grossrat trifft wichtige Entscheide für den Wirtschaftsstandort
(CONNECT) Der Kanton Aargau wird auf den 1. Januar 2027 wieder der Greater Zurich Area (GZA) beitreten. Das hat der Grosse Rat an seiner Sitzung vom 13. Januar beschlossen. Er stellt für die Mitgliedschaft beim Standortvermarkter für die ersten vier Jahre 5,5 Millionen Franken zur Verfügung. Der Regierungsrat hatte in seiner Vorlage 8,5 Millionen Franken für sechs Jahre …naler-standortfoerderung-8c9ee99c-a197-47ff-a823-1c1dcd8173d7_de">beantragt.
Die vorberatende Kommission hatte in ihrer Beratung im November darauf hingewiesen, dass im Schweizer Vergleich die Bevölkerung des Kantons zwar überdurchschnittlich, die Wirtschaft dagegen unterdurchschnittlich wächst. Der Beitritt zum Standortvermarkter sei eine „klare Chance, neue wertschöpfungsintensive Arbeitsplätze im Kanton anzusiedeln“, hatte sie damals in einer Mitteilung geschrieben. Die von ihr beantragte Kürzung von sechs auf vier Jahre für die erste Periode begründete sie mit Bedenken der Konkurrenz unter den Mitgliedschaftskantonen. Die kürzere Periode erlaube die sorgfältige Prüfung der Wirksamkeit einer Mitgliedschaft.
Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an. Sie wirbt namentlich in den USA und China um Ansiedlungen wertschöpfungsintensiver Unternehmen im Wirtschaftsraum Zürich. Der Aargau hatte der GZA zwischen 2007 und 2010 angehört.
Der Grosse Rat stimmte am 13. Januar auch der Wirtschaftsförderung in Potenzialräumen zu. Dabei können sich Gruppen von Gemeinden mit wirtschaftlichem Potenzial zusammenschliessen, um Standortförderung professionell zu betreiben. Dabei soll es um Unternehmenskontakte und die Vermittlung von Arealen und Flächen gehen. Der Kanton übernimmt dabei 50 Prozent der Kosten. Der Grosse Rat hat dafür nun 4,5 Millionen Franken gesprochen. ce/ug