06. Februar 2026
Bertschi passt sein Netzwerk an veränderliche Handelsströme an
(CONNECT) Die Bertschi Gruppe hat 2025 rasch veränderliche Handelsströme und stagnierende europäische Chemiemärkte zu spüren bekommen. Die Unsicherheiten bei den Zöllen und Regulierungen haben die Warenströme in der Chemielogistik stark geprägt. Der Abschwung in Europa mit seinen Werkschliessungen habe die Produktion regional reduziert und die Importe erhöht.
Die Gruppe hat laut einer Mitteilung dennoch einen Gesamtumsatz von 1,02 Milliarden Franken erzielt. Die Stagnation gegenüber 2024 ist auch eine Folge der Frankenaufwertung. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 2,5 Prozent.
Gleichzeitig hat Bertschi sein Netzwerk an die Warenströme angepasst. So hat er das trimodale Antwerp Zomerweg Terminal eröffnet. In Rotterdam hat es sein trimodales Terminal erweitert. An seinem Standort im nordenglischen Middlesbrough hat er mit dem Kauf eines Grundstücks die Grundlage für die Erweiterung gelegt.
Erstmals ist Bertschi nun auch in Mexiko präsent. Auch in Taiwan und im ostchinesischen Ningbo hat die Gruppe neue Gesellschaften gegründet.
In Singapur erweiterte Bertschi seine Isotank-Heizkapazitäten in seinem globalen Hub im Jurong Island Chemical Cluster.
„Es ist unsere Verantwortung, die Veränderungen im globalen Handel frühzeitig zu erkennen und unseren Kunden zuverlässige Logistiklösungen bereitzustellen, wenn sich der Markt neu ordnet“, wird Hans-Jörg Bertschi, Präsident des Verwaltungsrats, in der Mitteilung zitiert.
Volatilität werde dauerhaft zum Geschäft gehören, fügt Jan Amet hinzu. „Unsere Aufgabe ist es, die Lieferketten unserer Kunden zuverlässig am Laufen zu halten, indem wir die operativen und Compliance-Aufgaben in einem integrierten Service verwalten, der durch unsere Infrastruktur und unsere Expertise unterstützt wird“, so der Group CEO. ce/ug