26. März 2026

Fachhochschule Nordwestschweiz eröffnet Security Lab

Windisch AG/Basel - Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) verfügt neu über ein Security Lab. Hier werden Cyberangriffe simuliert und Abwehrmechanismen erprobt. Das Kompetenzzentrum soll die Industrie dabei unterstützen, sichere IT-Systeme aufzubauen und zu integrieren.

(CONNECT) Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sagt Cyberangriffen den Kampf an. Im neuen Security Lab der Hochschule für Informatik an der FHNW können komplexe Angriffsszenarien simuliert und Abwehrmechanismen getestet werden, informiert die Hochschule in einer Mitteilung. „Unser Ziel ist es, Schwachstellen zu finden, bevor Angreifer es tun“, wird Christopher Scherb, Co-Leiter Security Lab, dort zitiert. „Das erfordert Forschung unter realistischen Bedingungen – mit echten Angriffen auf echte Systeme.“

Im ersten Schritt wird das Kompetenzzentrum am FHNW-Campus Brugg-Windisch betrieben, ab August 2026 soll das Security Lab auch am neuen Campus Dreispitz in Basel tätig sein. Forschung und Lehre stehen Komponenten von operativer Technologie (OT), dem Internet der Dinge (IoT), dem industriellen Internet der Dinge (IioT) und Smarthome zur Verfügung. Sie werden realistischen Angriffsszenarien ausgesetzt und auf ihre Sicherheit hin analysiert.

Studierende der Informatik können dabei Abwehrmechanismen konnkret entwickeln und unter realen Bedingungen erproben. Das dabei erworbene Wissen soll über die Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern und die Technologietransferstelle fitt.ch der FHNW und der Aargauischen Industrie- und Handelskammer direkt auch Unternehmen zugute kommen. ce/hs

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Forschung & Bildung Digital Tech