16. Januar 2026

KSB erhält Anerkennung als pädiatrische Weiterbildungsstätte

Baden AG - Das Kantonsspital Baden (KSB) ist vom Schweizerischen Institut für Weiter- und Fortbildung (SIWF) für drei statt bislang zwei Jahre Weiterbildung anerkannt worden. Durch die Einstufung zählt die Klinik zu den 14 besten pädiatrischen Weiterbildungsstätten der Schweiz.

(CONNECT) Das in Bern ansässige Schweizerische Institut für Weiter- und Fortbildung hat das Kantonsspital Baden (KSB) als pädiatrische Weiterbildungsstätte anerkannt. Die damit verbundene Einstufung für drei statt bisher zwei Weiterbildungsjahre ist aus Sicht von Guido Laube, Leiter der Klinik für Kinder und Jugendliche des KSB, ein „starkes Qualitätslabel“ und eine Bestätigung für das fachlich breite, strukturierte und praxisnahe Weiterbildungsangebot, welches eine „hochstehende medizinische Versorgung für Kinder und Jugendliche sicherstellt“, wie er in einer Mitteilung zitiert wird. Laut der Mitteilung rückt die kürzlich erfolgte Anerkennung durch das Kompetenzzentrum für ärztliche Weiterbildung das KSB gesamtschweizerisch „unmittelbar hinter die Kinder-Universitätskliniken“ und unter die Top 14 der pädiatrischen Weiterbildungsstätten.

Wie das Spital informiert, habe es dieses Ziel im Zuge seiner nachhaltigen Entwicklung erreicht. Das medizinische Leistungsangebot sei kontinuierlich erweitert worden, insbesondere die pädiatrische Neurologie, Pneumologie, Kardiologie, Allergologie, Nephrologie und Neonatologie. Eine bedeutende Rolle spiele zudem die enge Zusammenarbeit mit der Kinderradiologie, der Kinderchirurgie und dem pädiatrischen Notfall. Sie ermögliche eine fachliche Breite und schaffe ein attraktives Lernumfeld für angehende Pädiaterinnen und Pädiater. Auf Patientenseite werde eine „qualitativ hochstehende und wohnortnahe Versorgung“ gewährleistet. 

Der Bedarf sei hoch. Für das Jahr 2025 zählt die Klinik 2000 stationäre und 13’000 ambulante Behandlungen sowie 21’700 Notfälle. Das entspreche einem Zuwachs um 78 Prozent gegenüber dem Jahr 2020. 

Im Zuge der Weiterentwicklung gab es einen Wechsel der ärztlichen Leitung des Notfallbereichs für Kinder und Jugendliche. Ende Juli 2026 tritt Dr. med. Dörthe Harms nach mehr als 20-jähriger Tätigkeit in den Ruhestand. Nachfolger werden zum 1. August 2026 Sarah Ilg und Germaine Sunier in einer Co-Leitung. ce/heg

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