20. März 2026

Schweizer Salinen investieren 280 Millionen Franken in Riburg

Pratteln BL/Möhlin AG - Die Schweizer Salinen investieren 280 Millionen Franken in den Neubau der Saline Riburg. Dieser soll 2032 abgeschlossen sein. Der Standort Schweizerhalle bleibt mindestens bis dahin in Betrieb. Die Verwaltung bleibt langfristig dort, parallel sollen neue Unternehmen angesiedelt werden.

(CONNECT) Die Schweizer Salinen AG mit Sitz in Pratteln hat die Konzessionen für den Abbau von Salz in den Kantonen Aargau und Basel-Landschaft bis 2075 verlängern können. Nun investiert sie in moderne Anlagen und in die Solegewinnung in den Konzessionsgebieten.

Das Unternehmen investiert dabei laut einer Mitteilung rund 280 Millionen Franken in den Neubau der Saline Riburg in der Gemeinde Möhlin. Die Bau- und Planungsphase soll 2032 abgeschlossen sein.

Der Standort Schweizerhalle soll mindestens bis 2032 weiter Salz produzieren und danach für die Verwaltung des Unternehmens und für touristische Angebote genutzt werden. Die Planung für die Verteilung anderer Aktivitäten des Unternehmens zwischen den Standorten läuft. Langfristig sollen in Schweizerhalle auch weitere Unternehmen und neue Wertschöpfung angesiedelt werden.

Die Schweizer Salinen wollen alle aktiven und geplanten Solfelder in den beiden Kantonen nutzen. Sie planen eine unterirdische Transportleitung für die Sole von Schweizerhalle nach Riburg.

Die Schweizer Salinen AG gehört den 26 Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein. Sie verfügt über das Salzmonopol in der Schweiz und produziert in Schweizerhalle, Riburg und in Bex VD jährlich zwischen 400‘000 und 600‘000 Tonnen Salz. ce/ug

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Food & Beverage Investition