02. Juni 2026

FHNW eröffnet Labor für intensive Rechenleistung

Brugg-Windisch AG - Die Hochschule für Informatik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) hat ein neues Labor für intensive Rechenleistung eingerichtet. Mit diesem High Performance Computing (HPC) Lab soll den Anforderungen aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Bewältigung grosser Datenmengen und KI-Anwendungen entsprochen werden.

(CONNECT) Die Hochschule für Informatik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) mit Sitz in Brugg-Windisch hat ein High Performance Computing (HPC) Lab eingerichtet. Mit diesem Labor für intensiver Rechenleistungen soll den Anforderungen aus Wissenschaft und Wirtschaft zur Bewältigung grosser Datenmengen sowie zu Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) entsprochen werden, heisst es in einer Mitteilung.

Dabei steht High Performance Computing für das Zusammenspiel leistungsstarker Hardware und optimierter Software. Unter anderem werden mehrere zentrale Verarbeitungseinheiten zu CPU- und GPU-Clustern zusammengeschaltet. Diese werden mit modernen Technologien wie Dataflow, Wafer-Scale-Engines, Neural Processing Units und energieeffizienten KI-Beschleunigern ergänzt. Mit Blick auf den ökologischen Fussabdruck berücksichtigt die Hochschule für Informatik den Bedarf an erheblichen energetischen Ressourcen und setzt sich das Ziel, Hochleistungsrechnen verantwortungsvoll und ressourcenschonend einzusetzen, heisst es in der Mitteilung.

„Die gesteigerte Leistungsfähigkeit von HPC-Systemen war entscheidend für bemerkenswerte Durchbrüche in der KI“, wird Tomasz Kacprzak, Leiter des HPC Lab, in der Mitteilung zitiert. „Das Training grosser Sprachmodelle wäre ohne schnelle und integrierte GPU-Clusters nicht möglich. Doch das ist erst der Anfang: In Zukunft wird mehr Rechenleistung neue Erfindungen im Bereich der künstlichen Intelligenz ermöglichen. Mit dem HPC Lab wollen wir in dieser Entwicklung die zentrale Akteurin für den Technologietransfer sein“. ce/ww

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