21. August 2026

Metropolitankonferenz Zürich stellt Führungsspitze neu auf

Zürich - Der Aargauer Volkswirtschaftsdirektor Dieter Egli ist neuer Präsident der Metropolitankonferenz Zürich. Der Frauenfelder Stadtpräsident Claudio Bernold wurde zu seinem Vizepräsidenten gewählt. Auch im Metropolitanrat kam es aufgrund von Kommunalwahlen zu Wechseln.

(CONNECT) Die Metropolitankonferenz Zürich (MKZ) hat ihre Führungsspitze laut einer Mitteilung neu aufgestellt. Die Vereinsversammlung wählte den Aargauer Regierungsrat Dieter Egli, Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Inneres, zum neuen Präsidenten. Er tritt die Nachfolge des St.Galler Finanzdirektors Marc Mächler an.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und darauf, die Metropolitankonferenz Zürich künftig als Präsident mitzugestalten“, wird Egli in der Mitteilung zitiert. „Die MKZ bringt Kantone, Städte und Gemeinden über politische Grenzen hinweg zusammen und schafft damit einen wichtigen Raum, um gemeinsame Herausforderungen anzugehen und die Zukunft unseres Lebens- und Wirtschaftsraums zu gestalten.“

Neuer Vizepräsident ist der Frauenfelder Stadtpräsident Claudio Bernold, der an die Stelle von Jörg Kündig tritt, dem ehemaligen Gemeindepräsidenten von Gossau ZH.

Auch im Metropolitanrat kam es aufgrund von Wahlen in einigen Städten und Gemeinden zu Wechseln. So gehören ihm die neuen Stadtpräsidenten von Zürich und Winterthur an, Raphael Gotta und Stefan Fritschi, die an die Stelle ihrer Vorgängerin Corine Mauch und ihres Vorgängers Michael Künzle treten. Neu gehört auch Monika Keller, Präsidentin des Verbands der Zürcher Gemeindepräsidien und Gemeindepräsidentin von Greifensee, dem Metropolitanrat an.

Christian Marxt, Privatdozent am Departement Management, Technologie und Ökonomie der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, thematisierte an der Vereinsversammlung das Thema Innovation. Er empfahl, vermehrt auf die Effizienz von Innovation zu setzen. „Die Schweiz besetzt bereits Spitzenplätze in Innovationsrankings“, wird er in der Mitteilung zitiert. „Um weiter voranzukommen, muss die Regulierungsdichte reduziert, die Bewilligungsgeschwindigkeit erhöht und die Risikoaversion gesenkt werden. Wir müssen noch gezielter Forschung fördern, die skaliert werden kann, sonst kann daraus kein dauerhafter Wohlstand entstehen.“

Die Metropolitankonferenz fördert die Zusammenarbeit rund um Zürich. Ihr gehören derzeit acht Kantone und rund 130 Städte und Gemeinden an. ce/ug

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Wirtschaftspolitik